Einstellungsstopp, Unsicherheit und trotzdem eine starke Arbeitgebermarke? (Folge 13)
Shownotes
Was bringt teure Werbung oder ein glänzendes Markenversprechen, wenn Mitarbeitende gleichzeitig unter Einstellungsstopp, Sparmaßnahmen oder Unsicherheit leiden? Und warum investieren erfolgreiche Unternehmen gerade in Krisenzeiten bewusst in ihre Marke?
In der aktuellen Folge von Doppelblick – Employer Branding sprechen Stefan und Jürgen darüber, weshalb Markenarbeit in „schlechten Zeiten“ oft der entscheidende Hebel für Wachstum und Zukunftsfähigkeit ist.
🔵 Jürgens These: Markenentwicklung ist gerade in Krisenzeiten essenziell, weil starke Marken Wachstumstreiber sind. Doch intern wird Markenarbeit häufig mit „Marketing“ verwechselt. Für ihn steht fest: Nur wenn Unternehmen ihren Mitarbeitenden früh den strategischen Kontext vermitteln – warum Marke wichtig ist, wie sie Wachstum ermöglicht und wohin die Reise geht –, entsteht Verständnis. Ohne diese Innenkommunikation kippt die Stimmung und Maßnahmen wirken unglaubwürdig.
🔵 Stefans These: Stefan beobachtet, dass vielen Unternehmen eine positive Zukunftsvision fehlt. Sie machen Marketing, aber keine echte Markenführung – und intern fehlen Argumente, warum Markenarbeit gerade jetzt sinnvoll ist. In der Folge bröckelt die Glaubwürdigkeit, Corporate Influencer ziehen sich zurück, und negative Bewertungen prägen das Außenbild. Für ihn gilt: Eine starke Marke braucht eine starke interne Erzählung – vor allem im Krisenfall.
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